Was ist Krebs?

Der menschliche Körper besteht aus Milliarden unterschiedlichster Zellen, von denen jede einzelne auf bestimmte Aufgaben spezialisiert ist. Wie das menschliche Leben insgesamt, so ist auch die Lebensdauer jeder Zelle begrenzt. Im gesunden Gewebe sterben daher jede Sekunde Tausende von Zellen ab und werden durch neue Zellen ersetzt – und zwar genau in der Anzahl und mit der benötigten Funktion.

Bei den Erkrankungen aber, die unter dem Begriff Krebs zusammengefasst werden, gerät dieser exakt abgestimmte Mechanismus durcheinander. Es kommt zu einer unkontrollierten Zellteilung, zu bösartigen Wucherungen, die gesundes Gewebe zerstören können. (aus Patientenbrief “Früherkennung statt Verdrängung” der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein)

Wenn also, dieser oben beschriebene Mechanismus durcheinander gerät, so entsteht ein Tumor der zunächst sowohl gutartig als auch bösartig sein kann.

Gutartige Tumore haben ein beschränktes örtliches Wachstum und werden meistens durch das umliegende Gewebe abgekapselt. Sie stellen für den Betroffenen eigentlich nur durch Einengung von Organen (z.B. Gehirn) eine Gefahr dar, können aber auch Vorstufen von bösartigem Krebs sein.

Bei bösartigen Tumoren besteht die Gefahr, dass sie sich über den ursprünglichen Krankheitsherd ausbreiten können und entweder durch Infiltration oder direkte Ausbreitung sowie durch Verschleppung im Körper ausgebreitet werden. An diesen Stellen im Körper bilden sich dann sog. Metastasen (Tochtergeschwulste). Man kann sagen, dass ein Krebsgeschwür um so bösartiger ist, je weniger es dem Ursprungsgewebe ähnelt.

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